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Einfluß der Tütenzugehörigkeit auf das Sozialverhalten der Gummibärchen
Eine Gummibärentüte sieht aus wie die andere - so wird der naive Gummibärenkonsument meinen. Aber weit gefehlt: Bei genauerem Hinsehen werden diffizile Unterschiede gewahr, die nach unserem heutigen Kenntnisstand eindeutig Einfluß auf das Sozialverhalten der Bärchen haben.

->>Die Tütengröße
Wie schon feststellt, werden Gummibärchen, die auf zu engem Raum in einer Tüte zusammenleben, aggressiv und verlieren das Interesse an der Fortpflanzung.

Aggressives Gummibärchen

Daraus wurde abgeleitet: Je günstiger das Verhältnis von Tütengröße und Anzahl der in ihr lebenden Gummibären ist, desto mehr Nachwuchs ist zu erwarten und um so friedlicher verhalten sich die Bärchen. Es zeigte sich aber, wie so oft in der Forschung, daß die einfache Lösung nicht die richtige ist. In einer Untersuchung wurde bei konstant gehaltener (handelsüblicher) Tütengröße (15 x 10 cm) die Anzahl der Gummibärchen manipuliert. Die Ergebnisse lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

1 Gummibärchen geht vor Einsamkeit schnell ein.


2-5 Gummibärchen finden sich meist nicht in der großen Tüte, insbesondere dann nicht, wenn man sie anfänglich in verschiedenen Ecken positioniert.


6-30 Gummibärchen: Optimale Anzahl für eine 15 x 10 cm große Tüte. Es wird reichlich Nachwuchs erzeugt. Da die Population schnell anwächst, müssen ständig Bärchen entnommen werden, um Probleme zu vermeiden, die bei Überbevölkerung auftreten (s.u.). Oft wird von Unkundigen aber aus reiner Gier der fatale Fehler begangen, daß sie zu viele der Bären gleichzeitig entnehmen, und dann wegen zu geringer Populationsdichte eine weitere Vermehrung verhindert wird (s.o.). Bei kontrollierter Entnahme kann der Inhalt einer einzigen Tüte aber ein ganzes Forscherleben versüßen.


31-100 Gummibärchen: Agressives Verhalten, kein Interesse mehr an der Fortpflanzung. Wird eine solche Tüte geöffnet, springen einem garstige Bärchen entgegen, die völlig ungenießbar sind.

-->Die Farbzusammensetzung
Die ursprüngliche Farbzusammensetzung einer Tütenpopulation hat entscheidenden Einfluß auf das Sozialverhalten, wie Untersuchungen zum Zusammenhang von Farbe und Charakter anzeigen. (Natürlich bleibt die Farbzusammensetzung einer Tütenpopulation nicht konstant, sondern es kommt aufgrund von Kreuzungen zu Änderungen.)

Rote Gummibärchen
schmecken am besten. Darauf sind sie sehr stolz, ja, man muß sie sogar als eingebildet bezeichnen. Ihr ganzes Streben ist darauf gerichtet, ihre geschmackliche Note mit den verschiedensten Methoden zu verbessern. In Tüten halten sie sich bevorzugt in den unteren Regionen auf, verdeckt von Bären anderer Farbe, so daß möglichst kein Luftstrom ihr herrliches Aroma verwässern kann. Gelingt ihnen das nicht optimal, dann pressen sie sich eng an andere Bären, um ihnen Feuchtigkeit zu entziehen und das eigene Aussehen zu verbessern: rote Bären sind Schmarotzer. So mancher Tütenbesitzer hat sich schon gewundert, warum die roten Bären so frisch aussehen und fruchtig schmecken, während alle andersfarbigen Bären schon längst verdorrt und knittrig am Tütenboden liegen.


Verdorrtes grünes Gummibärchen

Gelbe Gummibärchen
gelten als tendentiell aufsässig. Sie wuseln meist orientierungslos durch die Tüte, ohne auf die Bedürfnisse ihrer Mitbären Rücksicht zu nehmen. Tütentumulte, die sich durch immer lauter werdendes Rascheln ankündigen, werden durch kollektives Gelbgummibärenwuseln ausgelöst.

Orange Gummibärchen
sind Kreuzungen aus roten und gelben Gummibärchen. Ihre Charaktereigenschaften sind - ganz anders als die ihrer gelben und roten Eltern - mit prosozial, hilfreich und friedlich zu bezeichnen. Sie sind es, die die Tütengemeinschaft davor bewahren, im Chaos zu versinken. Verfügt eine Tüte nur über wenige oder gar keine orangen Bären, kann man ihr nur wünschen, einem Kind in die Hände zu fallen, dessen ES noch ungehindert schalten und walten kann.

Farblose Gummibärchen
sind entweder krank (alle kranken Gummibärchen verlieren ihre Farbe) oder sie geben in der Tüte politisch den Ton an. Wie auch unsere Politiker sind sie glasklar, durchsichtig und haben nichts zu verbergen. In Tüten mit vorwiegend farblosen Bären ist entweder eine Seuche ausgebrochen (dann lassen sich natürlch keine Vorhersagen des Sozialverhaltens aufgrund der Farbe machen), oder man hat es mit einem Haufen Bären zu tun, die sich alle berufen fühlen, die Geschicke ihrer Mitbären zu lenken. Das kann auf die Dauer nicht gutgehen. Es kommt zu spontanen Farb- und damit auch zu Charakteränderungen, so daß das Gleichgewicht wiederhergestellt ist.

Grüne Gummibärchen
sind charakterlich eher zurückhaltend, angepaßt, friedlich und unauffällig. Das ist erstaunlich, da sie Nachkommen von blauen und gelben Eltern sind, die ja eher als aufsässig und nichtsnutzig gelten.

Blaue Gummibärchen
gibt es nicht mehr. Sie sind schon lange ausgestorben. Man sagt ihnen allerdings nach, daß sie nie zu den tragenden Säulen der Gummibären-Gesellschaft gehörten. Man muß sich eine Tütenpopulation mit vorwiegend blauen Gummibärchen wahrscheinlich als verlottert vorstellen.

-->Weitere Einflüsse auf das Sozialverhalten
Neben den beiden hier ausführlich besprochenen Punkten (Tütengröße, Farbzusammensetzung) ist eine Reihe weiterer Bedingungesfaktoren für das Sozialverhalten ausgemacht worden:


Verweildauer in einer geschlossenen Tüte,
Käufereigenschaften (z.B. Alter),
Lagerung der geöffneten Tüte (Klima),
Jahreszeit (Stichworte: Karneval, Fastenzeit),
usw.

Wir basteln ein Kondom!
Dazu benötigen wir:
Natürlich einen Kaffeelöffel
ein Gummibärchen
einen Hammer
einen Gardinenring
flinke Finger
sehr tolerante Eltern (falls man das fertige Kondom zum Hochzeitstag verschenkt)



Zunächst setzen wir das vorher betäubte Gummibärchen liebevoll in die Mitte des Gardinenrings (1). Nach Schwarzeneggermanier prügeln wir jetzt wie besessen auf die Omme von dem dummen kleinen Gummibärchens (2), bis das platt vor Neid ist und kapitulierend über den Rand des Gardinenrings hinaushängt (3). Den so entstandenen Weichgummirohling pressen wir geschickt mit dem Kaffeelöffel durch den Gardinenring und dellen ihn so vorsichtig aus (4). Du kannst dabei den Kaffeelöffel ruhig hart rannehmen, ein guter Löffel hält so etwas aus! Mit etwas Geduld formst Du so ein wunderschönes Kondom - ganz Geschickte erhalten das Gesicht des Rohstoffgummibärchens und bringen so das Kondom zum grinsen (5).
Diese revolutionäre Art, ein Kondom herzustellen hat gewaltige Vorteile. Nicht nur, daß man die Umwelt schont, Abfall vermeidet - man kann das Kondom auch nach Gebrauch einfach vernaschen. Deshalb empfiehlt es sich auch immer ein Zweitkondom zur Hand zu haben, damit kein Streit im Schlafzimmer entsteht.



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